Las Rozas Villafranca del Castillo    

 

 

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Die Geschichte unserer Schule - Colegio Zola Las Rozas

Die Schule Zola – Las Rozas wurde 1992 gegründet, nach der Schließung der Schule E.G.B. Atlanta, Eigentum einer Bildungsgenossenschaft, welche die Einrichtung seit 1988 verwaltete. Die erste Schule Zola wurde im Jahr 68 im Stadtteil Ciudad de los Ángeles (Madrid) eröffnet, in einer Zeit, in der das Wachstum der städtischen Bevölkerung als Folge der starken Migration in die Städte neue Kerngebiete hervorbrachte und damit ein Defizit an Infrastrukturen im Bereich der Bildung. In diesen Jahren spielte vor allem das private Bildungswesen eine besondere soziale Rolle.

In einem Umfeld anderer Art wurde 1989 die Schule Zola – Villafranca eröffnet, gelegen in der Wohnsiedlung Villafranca del Castillo, in Villanueva de la Cañada, eine Initiative ihrer Gründer, D. Zósimo Ibáñez y Dña. Consuelo Pinto. Die Bevölkerung der Umgebung gehört heute der mittleren Oberschicht an, welche schon vor einigen Jahren auf der Suche nach erschwinglicheren Immobilienpreisen und Nähe zur Natur ihren Wohnsitz in die Vororte Madrids zu verlegen begann. Die im nordwestlichen Umkreis gelegenen Dörfer haben ihre früheren Tätigkeiten in Landwirtschaft und Viehzucht aufgegeben.

Die Gründung der Schule in Las Rozas, damals in einem kleinen Siedlungsgebiet gelegen, weit entfernt vom Ortskern und damit von den Zentren der Verwaltung und sozialen Dienstleistungen, war ein  Projekt nicht frei von Risiken. Nicht nur aufgrund fehlender nahgelegener Wohngebiete, sondern auch angesichts der Tatsache, dass die Genossenschaft  Atlanta die Installationen ohne Schüler übergab. Das Bewusstsein über das Risiko und die aufkommenden Kosten ist sehr hoch in dieser Phase.

Das Schuljahr 92 – 93 begann mit 99 eingeschriebenen Schülern, im Folgejahr stieg ihre Zahl auf 295 und bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiter auf 1.200 Schüler.

1994 führt die Schule im Rahmen ihres Projektes das Fach Deutsch als erste Fremdsprache ein, gleichwertig mit dem Fach Englisch. Sie öffnet 120 Schülern der Schule Loyola die Türen, welche noch im gleichen Jahr ihre Schließung ankündigt. Seitdem ist die Schule zu einem Bezugspunkt für die in der Umgebung ansässigen deutschen Familien geworden, deren Interesse es ist, die Muttersprache ihrer Kinder zu erhalten und zu fördern, auch bei nichtdeutscher Herkunft einer der beiden Elternteile. In letzter Zeit ist ein zunehmender Einfluss dieser Option auf die Schulgemeinde zu beobachten, denn auch Kinder der Familien spanischer Herkunft nutzen die Möglichkeit, die deutsche Sprache als erste Fremdsprache zu erlernen. Nicht zuletzt aufgrund der Chancen, welche die meistgesprochene Sprache Europas  diesen Kindern in der Zukunft eröffnet.

Unter der Leitung von Dña. Consuelo Pinto werden nach und nach Verbesserungsarbeiten an den Installationen vorgenommen sowie wichtige Initiativen durchgeführt. 1994 wird das Gebäude der Escuela Infantil (Vorschule) eingeweiht. Mit einem unabhängigen Eingang und einem eigenen Pausenhof teilen die Vorschüler die Installationen nunmehr nicht mit den Grundschülern. Zur gleichen Zeit wird die Entscheidung gefasst, die Genehmigung für die Einführung des zweiten Zyklus der ESO und des Bachillerato zu beantragen, um zu vermeiden, dass diese Schüler nach Villafranca wechseln müssen. Das Wachstum der Schule und seine Einfügung  in die Gemeinde ist offenkundig y parallel laufend zum Bevölkerungswachstum von Las Rozas.

In diesen Jahren beginnt man, der Planung und Koordination mehr Zeit zu widmen. Auch werden Bildungsprogramme erarbeitet und Zeit in die Organisation investiert. Es entstehen einige Konflikte innerhalb der Schulleitung. Auf der einen Seite setzt man sich für ein größeres Wachstum ein, auf der anderen Seite zieht man es vor, sich auf die Gestaltung und Überprüfung der Arbeitsplanung zu konzentrieren. 1998 entwickelte eine Arbeitsgruppe von 8 Personen in Ayllón (Segovia) ein Dokument als Diskussionsgrundlage für die Gestaltung eines Qualitätsplanes. Dieses beinhaltete folgende Punkte: Reflexion über das Bildungs- und das curriculare Projekt, Erneuerung der Bibliothek, Erarbeitung eines Planes für neue Technologien, Weiterbildung  und kontinuierliche Überprüfung der Unterrichtsprozesse.

In dieser Zeit werden in der nahen Umgebung Wohnprojekte in Angriff genommen und Infrastrukturen errichtet, so dass die Schule an Verkehrswege und zahlreiche wachsende Ortschaften angeschlossen wird. Aus der Vorortsiedlung Las Rozas ist ein Brennpunkt der Entwicklung geworden, in dessen Unternehmens- und Technologieparks sich wichtige Firmen niedergelassen haben.

2003 wird die Schulleitung von Javier Ibáñez übernommen. Man vertieft die Teamarbeit innerhalb der Schulleitung, überprüft ihre Zusammensetzung, die Arbeitsbedingungen sowie die Zuständigkeiten und fördert die Autonomie der mittleren Führungsebene und die vertikale Struktur der Lehrpläne von der Vorschule bis zum Bachillerato.

Die allgemeine Nachfrage innerhalb der Schulgemeinde aufgreifend und angesichts des Mangels an öffentlich finanzierten Schulplätzen in der Gemeinde, wird die Bewilligung der staatlichen Mitfinanzierung (concierto educativo) beantragt.

Seit dem Jahr 2006 wird die Vor- und Grundschule und seit 2007 auch die Sekundarstufe durch öffentliche Mittel gefördert (colegio concertado), mit der klaren Verpflichtung, das  Angebot an Dienstleistungen und das Qualitätsniveau einer Privatschule zu erhalten.

Im November 2006 wird der erste Schulrat gegründet, welcher das weitere Bestehen der aktuellen Zusammensetzung der Schulleitung bestätigt. In diesem sind alle Bereiche der Schule repräsentiert: Schüler, Eltern (durch zwei Elternvertreter), Lehrer, Verwaltungs- und Dienstleistungspersonal sowie die Schulleitung.

 


  

        
 
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